Sparen bei der KFZ Versicherung

Sparen bei der KFZ Versicherung

Zum Ende eines Jahres können die meisten Autobesitzer ihren Vertrag bei ihrem Kfz-Versicherer kündigen. Dadurch verhindern sie, dass die Beiträge steigen und können zu einem anderen Anbieter wechseln. Wichtig ist nur, dass das Schreiben spätestens am 30. November bei der alten Versicherung eingeht. Sollte diese die Beiträge während der eigentlichen Laufzeit erhöhen, besteht ein Sonderkündigungsrecht. Der folgende Text beschreibt, wie bei der Kfz Versicherung gespart werden kann.

Sparen bei der KFZ Versicherung
Sparen bei der KFZ Versicherung

Die verschiedenen Angebote vergleichen

Die Preise der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. Daher macht es Sinn, diese miteinander zu vergleichen. Dadurch können im Jahr teilweise mehrere Hundert Euro gespart werden. So soll es möglich sein, bei einem Wechsel zu einer günstigen KFZ Versicherung bis zu 60 Prozent des alten Beitrags zu sparen. Somit ist ein Preis-Vergleich bares Geld wert und lohnt sich auf jeden Fall. Heutzutage muss der Kunde dies noch nicht einmal mehr selber machen und sich zahlreiche Angebote durchlesen. Vielmehr erledigt dies ein Preis-Vergleichsseite wie zum Beispiel Check24 oder Verivox für sie. Wer dort ein deutlich besseres Angebot als das aktuelle entdeckt, sollte bis zum 30. November seine Kündigung bei dem aktuellen Anbieter einreichen.

Den passenden Versicherungsumfang wählen

Wer ein Fahrzeug besitzt, muss auch eine Kfz Versicherung abschließen, um mit dem Fahrzeug auf öffentlichen Straßen zu fahren. Bevor ein solcher Vertrag unterschrieben wird, sollte genau überlegt werden, welchen Umfang dieser haben sollte. Hierbei wird zwischen der Vollkaskoversicherung und der Teilkaskoversicherung unterschieden. So kann es sein, dass der Fahrer oder Halter bei einem Unfall die Schäden am eigenen Fahrzeug nicht oder zumindest nicht komplett selber zahlen muss.

Unterschied: Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Die Teilkaskoversicherung ist deutlich günstiger. Sie übernimmt in der Regel Schäden, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen entstanden sind, wie zum Beispiel Hagel, Sturm, Blitzschlag oder Überschwemmung. Zudem sind in der Regel auch Glasschäden, Unfälle mit Tieren (zum Beispiel Wild und Marder) abgedeckt und das Auto ist gegen Diebstahl geschützt.

Die Vollkaskoversicherung ist deutlich teurer, bietet dafür aber auch einen größeren Versicherungsschutz. Sie deckt unter anderem auch sämtliche Leistungen der oben erwähnten Teilkasko ab. Darüber hinaus ist der Kunde aber bei selbst verschuldeten Unfällen abgesichert.

Grundsätzlich reicht bei älteren Pkws eine Teilkaskoversicherung. Bei einem Neuwagen rechnet sich dagegen insbesondere der Anfangszeit die Vollkaskoversicherung. Dennoch sollten auch hier immer die unterschiedlichen Angebote verglichen werden. So kann es bei einigen Autos sein, dass die Vollkaskoversicherung bei manchen Automodellen und bei hohen Schadenfreiheitsrabatten gar nicht viel teurere ist als die Teilkaskoversicherung.

Schadenfreiheitsklasse sichern – das hilft sparen

Wer die Kfz-Versicherung wechseln will, sollte sich im Vorfeld unbedingt von seinem alten Anbieter schriftlich zeigen lassen, welche Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) diese er neuen Versicherung melden wird. Denn sonst kann es passieren, dass eine ungünstigere Einstufung weitergegeben wird, als eigentlich in der Beitragsrechnung steht. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte also im Vorfeld eine schriftliche Erläuterung beim alten Anbieter eingefordert werden.

Mögliche Zusatzoptionen überdenken – spart viel Geld

Auch wichtig ist, dass der Kunde sich bei der potenziellen neuen Versicherung erkundigt, welche Zusatzoptionen in dem Angebot enthalten sind. Dann sollte überlegt werden, welche von diesen er wirklich braucht. Wenn er zum Beispiel auf eine freie Werkstattwahl oder auch auf eine sogenannte Mallorca-Police verzichtet, kann er bares Geld sparen. Letztere schützt den Kunden auch im Urlaub bei Unfällen mit einem Mietwagen. Allerdings gilt diese Absicherung nur in europäischen Ländern. Wer nie mit einem gemieteten Wagen im Urlaub fährt, kann auf diese Zusatzoption verzichten und bares Geld sparen.

Rabatte nutzen

Jeder Anbieter bietet diverse Rabatte an, die den zu zahlenden Versicherungsbeitrag deutlich senken können. Auch zu diesen sollten sich die Kunden im Vorfeld informieren. Unten werden nun einigen sehr praktische Rabatte vorgestellt, mit denen noch weiter gespart werden kann.

Der Alleinfahrer-Rabatt:

Wenn ein Fahrzeug nur von einer Person gefahren wird, fällt der Versicherungsbeitrag in der Regel deutlich geringer aus, als wenn zum Beispiel eine ganze Familie regelmäßig unterwegs ist. Teilweise wird der Beitrag auch reduziert, wenn ein sogenannter Partnerfahrer-Rabatt in Anspruch genommen wird. In diesem Fall dürfen zwei Personen mit dem Auto fahren. Sollen hingegen beliebig viele Menschen abgesichert sein, entstehen logischerweise auch höhere Kosten.

Der Berufsgruppen-Rabatt:

Viele Beamte, Landwirte und auch Angestellte im sogenannten öffentlichen Dienst müssen in vielen Fällen weniger für eine Kfz-Versicherung bezahlen. Denn diese Personen sind nur sehr selten in Unfälle verwickelt und werden daher als sehr risikoarm eingestuft.

Der Garagen-Rabatt:

Wer sein Auto in einer Garage auf dem eigenen Grundstück und nicht an einer öffentlichen Straße abstellt, muss einen niedrigeren Versicherungsbeitrag zahlen. Denn dann ist das Fahrzeug gegen Diebstahl, Vandalismus und auch gegen Unwetter geschützt.

Fazit: Wenn Sie all diese Tipps befolgen, dann können Sie in Zukunft bei der KFZ-Versicherung viel Geld sparen.

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