Für jeden Menschen gibt es gewisse Pflichtversicherungen. Dazu zählt auch die gesetzliche Krankenversicherung. Seine Krankenkasse kann sich jeder selbst aussuchen, die Leistungen sind fast überall gesetzlich vorgeschrieben.
Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die medizinische Betreuung und Versorgung und das jeweilige Leistungsangebot unterscheidet sich nicht großartig. Die Kassen finanzieren sich vor allem aus den Beiträgen ihrer Versicherten und denen der Arbeitgeber. Die Sätze liegen derzeit bei 12-16 % des Einkommens.
Wenn ihr pro Monat weniger als 3937,50 Euro brutto verdient, seid ihr automatisch gesetzlich pflichtversichert. Wer mehr verdient, kann selbst entscheiden, ob er sich gesetzlich oder privat versichern lassen möchte. Angestellte im Öffentlichen Dienst, Beamte und Freiberufler sind meist privat versichert.
Was die jeweiligen Leistungen betrifft, haben die Gesetzlichen keinen wirklich großen Spielraum. Grundlegende Behandlungen sind vorgeschrieben, Unterschiede gibt es lediglich im Servicebereich. Wenn ihr nicht in die Private wechseln könnt oder wollt, entgehen euch einige Zusatzleistungen. Eine privaten Kranken-Zusatzversicherung bietet euch noch besseren Versicherungsschutz und ist individueller an eure Bedürfnisse angepasst.
Ein Wechsel ist auch relativ einfach: Wenn ihr zu einem privaten Anbieter wechseln wollt, solltet ihr euern alten Vertrag er dann kündigen, wenn die Private euren neuen Abschluss bestätigt. Wenn ihr innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen wechseln wollt, müsst ihr mindestens 18 Monate bei eurer alten Kasse versichert gewesen sein. Wenn ihr innerhalb der Kündigungsfrist eine Bescheinigung eurer neuen Kasse nachweisen könnt, wird die Kündigung wirksam.
Wir haben einen Rechner für euch, mit dem ihr die einzelnen Krankenkassen miteinander vergleichen könnt.
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