Wenn man kann, dann soll man. So sagt es schon ein alter Spruch. Es ist eines der beliebtesten Kartenspiele und benannt nach zwei verdeckten Karten, die als Skat bezeichnet werden.
Das Skatspiel ist Anfang des 19. Jahrhunderts in der Stadt Altenburg in Thüringen entstanden. Ein Altenburger Kutscher, der viel in benachbarte Länder fuhr, brachte aus dem sächsisch-böhmischen Erzgebirge das dort beheimatete „Schafkopf-Spiel“ mit. Der Name Skat ist viel älter als das Skatspiel selbst. Schon im italienischen Tarockspiel werden die beiseite gelegten Karten als Skat bezeichnet, was auch der sprachlichen Bedeutung im Italienischen entspricht: scartare – weglegen.
Wichtig ist auch die Skatordnung. Die Skatordnung ist das international verbindliche Regelwerk für alle Skatspielerinnen und Skatspieler. Sie beinhaltet die Spielregeln für das beliebteste und verbreitetste deutsche Kartenspiel, vor allem im deutschsprachigen Raum, und ermöglicht, dass Skat weltweit nach absolut einheitlichen Maßstäben (Einheitsskat) gespielt werden kann.
Ein Skatblatt besteht aus 32 Karten (vier Farben zu je acht Karten). Die Karten besitzen unterschiedlich viele Punkte (Augen). Ass=11 Augen, Zehn=10 Augen, König=4 Augen, Dame=3 Augen, Bube=2 Augen. Neun, Acht und Sieben sind 0 Augen wert. Alle Skatkarten zusammen zählen 120 Augen. Der Spieler, der zuerst Karten erhalten hat, ist die Vorhand, sein linker Nachbar die Mittelhand und der Dritte Mitspieler die Hinterhand.
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