Ihr habt Interesse an einem Haus oder einer Eigentumswohnung, wisst aber nicht, wie ihr das bezahlen sollt? Für eine Immobilienfinanzierung gibt es viele Möglichkeiten. Ob ein Annuitätendarlehen, ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherungshypothek. Wir informieren euch über den Immobilienkredit.
Ein Immobilienkredit wird immer ins Grundbuch eingetragen und kann als erstrangig oder nachrangig eingetragen werden. Das führt dazu, dass bei Zahlungsunfähigkeit und eines daraus resultierenden Verkaufs der Immobilie, der erstrangige Kredit zuerst abgezahlt wird. Der Immobilienkredit ist einer der am meisten gewählten Kredite überhaupt. Denn die meisten Menschen, die sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, sind dazu gezwungen hierzu einen Kredit aufzunehmen. Hier kommt der so genannte Immobilienkredit ins Spiel und lockt Kunden schon seit einigen Jahren mit sehr guten Konditionen.
Immobilienkredite gibt es über die Hausbank, aber auch über spezielle Hypothekenbanken und Online-Baufinanzierer. Die Rückzahlung eines Immobilienkredites erstreckt sich in der Regel über 30 bis 35 Jahre und wird in gleich bleibenden monatlichen Raten (Annuitäten) zurückgezahlt. Deshalb sind attraktive Zinsen besonders wichtig, denn bei einem Immobilienkredit geht ihr als Kreditkunde eine längere Verpflichtung ein. Die Rückzahlungsrate besteht aus dem Zinssatz und dem Tilgungssatz. Anfänglich beträgt der Tilgungssatz mindestens 1 Prozent. Während der Rückzahlungsdauer erhöht er sich kontinuierlich. Der Grund dafür ist ein geringerer Zinsanteil innerhalb der Kreditrate, da die Zinsen jeweils nur auf den noch offenen Kreditbetrag berechnet werden. Die genaue Staffelung der Tilgung wird auf eure persönliche Situation angepasst. So könnt ihr flexibel eure monatliche Belastung individuell bestimmen. Wichtig bei einem Immobilienkredit ist die Dauer der Zinsfestschreibung, z.B. fünf oder zehn Jahre.
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