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- Fondarten

   
Fondarten verständlich erklärt
 

Ihr wollt anfangen euer Geld mit Fonds zu vermehren? Dann ist es wichtig die Unterschiede zwischen Aktienfonds, Hedgefonds, Immobilienfonds usw zu kennen. Auf dieser Seite erklären wir euch mit verständlichen Worten die einzelnen Fondarten.

Aktienfonds
Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder zum überwiegenden Teil in Aktien investiert. Die hohen Anlagesummen ermöglichen es dem Fonds-Manager, viele verschiedene Aktienwerte kaufen zu können. Die meisten Fonds-Gesellschaften bieten neben der Einmalanlage auch Sparverträge an. Als besonders sichere Aktienfonds werden Standardwertefonds angesehen. Dabei handelt es sich um Aktienfonds, die in große, hochkapitalisierte Börsenwerte, die z. B. in Aktienindizes wie Euro Stoxx oder DAX vertreten sind, investieren.

Anlagezielfond
Anlagezielfonds dienen der standardisierten Vermögensverwaltung und haben eine definierte Zielsetzung in Bezug auf Risiko und Ertrag. Mögliche Zielsetzungen, auf die Anlagezielfonds ausgerichtet sind, sind z. B. Vermögensaufbau, Vermögensanlage oder Vermögensmanagement. Deswegen werden Anlagezielfonds auch als Strategiefonds bezeichnet.

Dachfonds
Dachfonds kaufen verschiedene Investmentfonds für das Fonds-Sondervermögen. Mit dem Erwerb von Anteilen an einem Dachfond seid ihr als Anleger direkt an unterschiedlichen Investmentfonds beteiligt und durch diese Investmentfonds wiederum an einer größeren Menge unterschiedlicher Wertpapiere, die in den einzelnen Fonds gehalten werden. Der Vorteil eines Dachfonds ist die breite Streuung des eingesetzten Kapitals, dies hat im Vergleich zu anderen Fonds allerdings den Nachteil der höheren Kosten.

Geldmarktfond
Geldmarktfonds sind eine neue Anlageform. Investiert wird nicht in Sachwerte, sondern überwiegend in europäische oder internationale Geldmarkttitel. Die international agierenden Fonds bieten meistens deutlich höhere Renditechancen. Man unterscheidet vier Fondarten:
Reine Geldmarktfonds, Cashfonds, Geldmarktnahe Fonds und Synthetische Geldmarktfonds. Geldmarktfonds haben den Vorteil, dass sich der Anleger nicht weiter um die Zinsentwicklung kümmern muss, das erledigt der Fondmanager.

Gemischte Fonds
Bei gemischten Fonds wird das Fondsvermögen sowohl in Aktien also auch in Renten angelegt. Während viele andere Fonds entweder in Aktien, Immobilien oder Rentenwerte investieren, sind bei dem gemischten Fonds also sowohl Aktien als auch Rentenwerte enthalten. Der gemischte Fonds bietet natürlich auch den Vorteil der Risikostreuung, indem nicht in einige wenige Unternehmen und Rentenwerte investiert wird, sondern in viele verschiedene Aktien und Renten. Für die Auswahl der Investments ist der Fondsmanager verantwortlich.

Hedgefonds
Der Begriff Hedge-Fonds ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl verschiedener Anlagestrategien. Das heutige Ziel eines Hedge-Fonds ist es eine positive Rendite – unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte -  zu erzielen. Das Verlustrisiko von Hedge-Fonds ist stark abhängig von der gewählten Hedge-Fonds-Strategie. Hedge-Fonds orientieren sich nicht an Vergleichsindizes und erzielen somit auch keine Rendite, sondern zielen auf eine positive und risikoeffiziente Wertentwicklung in jedem Marktfeld ab.

Immobilienfonds
Immobilienfonds sind Investitionsfonds, bei denen das Fondsvermögen in Immobilien bzw. unbewegliche Vermögensgegenstände angelegt wird. Bei offenen Immobilienfonds wird das Fondsvermögen in Zertifikaten verbrieft. Damit sind diese handelbar, was dem Investor die Möglichkeit der jederzeitigen teilweisen oder vollständigen Trennung ermöglicht. Dies ist bei geschlossenen Immobilienfonds nicht möglich. Bei Geschlossenen Fonds wird das Zertifikatkapital zur Zeichnung durch Anleger einmalig aufgelegt. Die zu finanzierenden Liegenschaften stehen von vornherein fest.

Rentenfonds
Rentenfonds gelten als äußerst konservative Fonds. Mit ihnen lassen sich keine Traumrenditen erzielen, aber dafür bieten sie eine hohe Sicherheit - und die durchschnittliche Rendite von Rentenfonds liegt immer noch über der Rendite von klassischen Anlagen. Rentenfonds investieren in Anleihen wie zum Beispiel Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Die erzielten Zinsen werden dann je nach Fonds entweder direkt an die Anleger ausbezahlt oder bleiben im Fonds und erhöhen dessen Wert. Da die Anleihen selbst an den Börsen gehandelt werden, unterliegen diese ständigen Schwankungen.

   
 
 
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